„Celebrate! We got the cure, we got the DNA.“ – Beatsteaks live @ Kindl-Bühne Wuhlheide Berlin, 3.7.2015

Beatsteaks_PR-Foto02_byUteLangkafelDer liebe Gott muss ein Musikfan sein: Während das Helene-Fischer-Konzert am Sonntagabend im Olympiastadion Berlin wegen eines Unwetters abgebrochen werden muss, heizen die Beatsteaks zwei Tage zuvor (natürlich) bei bestem Wetter in der Hauptstadt ein. Der perfekte Soundtrack für einen perfekten Sommertag – klingt genau so!

Seit 20 Jahren gibt es die Berliner Punkrocker schon. Grund genug, in der Hauptstadt der gepflegten Musikkultur eine ordentliche Sause auszurichten. Und die findet, wie sollte es anders sein, in der Wuhlheide statt. Hier fasste Sänger Arnim 1992 nach einem Konzert den Vorsatz als Musiker durchzustarten, wie er erzählt – ähnlich dürfte es wiederum einigen Fans beim Beatsteaks-Konzert ergangen sein. Die besondere Atmosphäre der ausverkauften Kindl-Bühne Wuhlheide, kombiniert mit einem genialen Doppelgig am Freitag und Samstag (3. & 4.7.2015) und der Durchgeknalltheit dieser Band sorgen für ein unvergessliches Konzerterlebnis!

Beatsteaks heizen ihren Fans ein

Körperlich angeschlagen (Dave Grohl von den Foo Fighters den Bänderriss nachzumachen hätte nun wirklich nicht sein müssen, lieber Arnim), aber musikalisch voll auf der Höhe brennen die Jungs ein Feuerwerk ab, das noch heller leuchtet als die Bengalos, die ein paar Vögel tatsächlich im Innenraum zünden. Nach den Vorbands Wanda (♪ „Bologna“ & ♪ „Schickt mir die Post“)  und AnnenMayKantereit ( „Oft gefragt“, Lesetipp: Blogpost zum Tourstart Anfang 2015) gibt es Hits, Hits, Hits, die die brüllende Hitze noch ein paar Grad weiter in Richtung Tropicana-Feeling pushen.

Geniale Geburtstagssause der Beatsteaks in der Wuhlheide

Von frühen Songs wie dem Fu-Manchu-Cover „Frieda und die Bomben“, „Demons Galore“ und dem sinnbildlichen „I Don’t Care As Long As You Sing“, bis hin zu aktuellen Titeln wie „Gentleman of the year“ und „DNA“ reißt die Band alles runter, was nicht bei drei im Plattenschrank ist. Wer zu diesem energiegeladenen Set nicht tanzt und feiert, dem ist nicht mehr zu helfen (Die Ärzte fragen in „Unrockbar“ nicht umsonst: „Wie kannst Du bei den Beatsteaks ruhig sitzen bleiben?“). Zwischendurch gibt es zumindest für die pogenden Menschen in den ersten Reihen eine kleine Erfrischung: Beatsteaks-Frontmann Teutoburg greift zum Gartenschlauch und spritzt die verschwitzte, glückliche Menge ab.

20 Jahre Punkrockfun mit den Beatsteaks

Doch irgendwann ist auch der beste Gig zu Ende: Mit mehreren Zugaben, unter anderem dem Beastie-Boys-Cover „Sabotage“, endet das Geburtstagskonzert der Beatsteaks. Es hätte nicht besser laufen können. Auf die nächsten 20 Jahre!

Hier kommt der namensgebende Titel zum Artikel
Beatsteaks – „DNA“

Das selbstbetitelte Album Beatsteaks kann man übrigens bei Amazon kaufen oder im kleinen Plattenladen um die Ecke. Jeder, wie er mag!

Tolle Bilder vom Gig am Samstag gibt es übrigens bei typxtatse.de


Text: Elisa Reznicek, lebelieberlauter.de 2015
Foto: PR/Ute Langkafel über KKT


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